Wir über uns

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Auf den Spuren der Geschichte

In der Zeit von 1655 bis 1796 traten die Herren von Rotenhan in unserem Ort in Erscheinung. Sie zählten zum fränkischen Uradel. Der erste von ihnen, der mit Neuhausen in Verbindung kam, war Georg Wolf von Rotenhan. Er stand als Kammerherr und Landhofmeister im Dienste des Bischofs von Bamberg. Außerdem bekleidete er die Stellung eines kaiserlichen Landrichters.
Vermutlich lernte Georg Wolf von Rotenhan seine zukünftige Frau Margaretha Susanna von Neuhausen am Hofe in Bamberg kennen. 1650 heiratete er die Sechzehnjährige.
Er fühlte sich sicher in der Hoffnung, daß dadurch das Rittergut Neuhausen in seinen Besitz kommen wurde, obwohl dasselbe seinerzeit bereits durch den österreichischen Lehenshof für "erledigt und heimgefallen" erklärt wurde, da außer seiner Gemahlin Margaretha Susanna keine erbberechtigten männlichen Nachkommen vorhanden waren.
Diese Hoffung erfüllte sich, nachdem ihn der Kaiser aufgrund seiner anerkannten Verdienste letztlich doch mit dem Rittergut belehnte und er somit Herr von Neuhausen wurde.

Dieser Rotenhan-Sproß nahm jedoch seinen Wohnsitz in Bamberg, an den er durch den fürstbischöflichen Dienst gebunden war. Beliebt war er bei seinen Untertanen nicht. Er setzte einen gewalttätigen Amtsvogt ein und billigte gar dessen "allerhand und verschiedene Neuerungen", wodurch er schließlich eine Bauernrebellion heraufbeschwor.

Die Rotenhäne von Neuhausen

Von den historischen Vorgängen inspiriert, schuf Martin Neumann 1964 die ersten drei Rotenhan-Masken. Die handgeschnitzten Holzmasken stellen einen stilisierten Hahnenkopf dar. Alle bis heute geschaffenen Masken zeigen einen anderen Gesichtsausdruck und wurden indviduell für den einzelnen Maskenträger angefertigt. Allen gemeinsam ist der von Ohr zu Ohr reichende Schnabel und die markanten Zähne.
An den Wangen sind die sogenannten Kehllappen befestigt und ein roter Hahnenkamm von der Stirn bis zum Nacken vervollständigt die Maske.
Wichtig am Häs ist die rote Jacke, auf deren Rücken rote Federn aufgenäht sind. Vorn an der Jacke findet man linksseitig das alte Neuhausener Wappen. Zur dreiviertellangen, ebenfalls roten Hose werden gelbe Strümpfe und schwarze Halbstiefel getragen. Die Schultern werden von einem rot-braunen Federnkragen bedeckt.

Für die Umzüge rüsteten die Rotenhäne einen alten einachsigen Feuerwehrwagen mit einem hydraulisch bewegten Käfig aus. Dieser Käfig wird während eines Umzuges oft zum kurzfristigen "Gefängnis" für die zuschauenden jungen Damen, die am Straßenrand stehen.

Die Narrenzunft der Rotenhäne besteht derzeitig aus 63 aktiven Hästrägern sowie 18 Jugendlichen und 5 passiven Mitgliedern.
Wir sind Mitglied im Narrenbund Neuhausen und in der Vereinigung Freier Oberschwäbischer Narrenzünfte.

Kontaktadresse:

Rotenhäne von Neuhausen
Zunftmeister: Jochen Große
Adenauerstr. 4
73765 Neuhausen/F.

E-Mail: webmaster (at) rotenhaene.de

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